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Verwandlung/en/

nach Franz Kafka

//Masterdiplomprojekt // Zürich -Dresden//

Regie:
Philipp Boos

Szenografie:
Nicole Frei & Noemi Sorgo

Mit:
Peter Börke, Mascha Geringer, Martin Gonschorek, Maximilian Helm, Matthias Hofmann, Uta Hofmann, Marina Jugel, Manfred Kammer, Hagen König

Synopsis

„Jeder Mensch besteht ja aus verschiedenen Teilen und wenn man dann da auf der Bühne steht, bläst man in den einen Teil ganz ganz viel Luft rein, dass der sich über die anderen Teile drüber stülpt und das ist dann die Figur.

Als Gregor Samsa eines Morgens als Käfer erwacht, ist plötzlich alles anders. Radikal wird sein Leben und das derer, die ihn umgeben, seiner Familie, auf den Kopf gestellt.
Die Schauspieler betreten die Bühne und werden zum Romeo, zur Liebhaberin, zum Mörder und nach dem Schlussapplaus einfach wieder sie selbst.

Anhand einer der berühmtesten Verwandlungsgeschichten macht sich das Mehrgenerationen-Ensemble, bestehend aus Spieler*innen der bühne der letzten 60 Jahren auf, um den Verwandlungsprozess genauer zu untersuchen. Was macht ihn so attraktiv und was kann dabei auf dem Spiel stehen? Und lässt er sich – einmal begonnen – aufhalten und wieder zurückdrehen?

Mit Gregor Samsa fragen wir: Gelingt es, dem Panzer des eigenen Ichs zu entfliehen – und wo, wenn nicht auf der Theaterbühne, dem scheinbar grenzenlosen Raum der Verwandlung?



Koproduktion die bühne e.V.  das Theater der TU & Zürcher Hochschule der Künste

Premiere: 21.10.2016

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Angaben gemäß § 5 TMG

Philipp Boos
Erismannstrasse 33
8004 Zürich

Kontakt

+49 151 22 04 83 27
mail@philipp-boos.com

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About

Philipp Boos

potrait_webKontakt:

mail@philipp-boos.com
+ 49 151 22 04 83 27

 

 

 

 

 

 

1989 geboren und in der Nähe vom Bodensee auf einem Biobauernhof aufgewachsen.

2008 – 2009
FSJ Kultur am ZWINGER3 Kinder- und Jugendtheater, Theater & Orchester Heidelberg

2009 – 10
Studium Kommunikationswissenschaften an der TU Dresden

2010 – 11
Regieassistent am ZWINGER3 Kinder- und Jugendtheater, Theater & Orchester Heidelberg

2011 – 16
Studium Theaterpädagogik BA & MA an der Zürcher Hochschule der Künste


Mission Statement:
Als Theaterpädagoge interessiert mich die Vielfalt der Projekt- und Vermittlungsarbeit, die dieser Beruf bietet. Am spannesten finde ich dabei die (Durch)Mischung von Generationen und Herkünften zu einem Ensemble, in dem unterschiedliche Erfahrungen und Lebenswelten geteilt und verhandelt und für den Zuschauern dann wiederum erfahrbar gemacht werden. Die Spieler*innen sind dabei als Figur, Performer und (Privat)Person  zu erleben – im Spiel mit dem theatralen Moment des „Als-Ob“.
Die transformierende Kraft des Bühnenraums wird genutzt um scheinbar unumstößliche Tatsachen und Wirklichkeiten zu befragen und zu verändern.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt dabei auf auditiven Mitteln und Formaten. Biografisches Interviewmaterial der Spieler*innen lässt die einzelnen Persönlichkeiten durchscheinen. Gleichzeitig eröffnet die Trennung von Sprache und Körper ein Spielfeld für ein Mehr an Bedeutungen und Zuschreibungen.


„Als sowohl intuitive wie reflexive künstlerische Tätigkeit bildet die Kunst eine Art Zwischenreich, das, der Suche nach Wahrheit verpflichtet, diese dennoch nicht frontal angehen kann, da sie sich nur bedingt als Erscheinungsform vermittelt.“

(Eva Koethen: Der künstlerische Raum zwischen Echtheitsanspruch und Stimmigkeit der Erfahrung.)


Impressum

 

Da Capo / Al Fine

Audioperformance mit Texten von Wolfgang Herrndorf

Gesamtkonzeption, Arrangement, Performance: Philipp Boos
Szenografie, Performance: Laura Knüsel
Aufnahmeleitung, Komposition: Yukio Elien Lanz
Es sprechen: Sofia Borsani, Lilli Lorenz, Marco Sykora, David Werner

Premiere: 07. April 2016 im Rahmen von Showroom z+ // Disziplinübergreifendes Hochschulfestival

Weiter Aufführung am Katapult Festival Thalwil am 18. März 2017  http://www.katapultfestival.ch

© Johanna Zielinski
© Johanna Zielinski


„…und immer wollte ich Stillstand.“

Wie lebt es sich sterbend? In seinem Blog Arbeit und Struktur, der später auch als Buch erschienen ist, beginnt Wolfgang Herrndorf mit seinen Aufzeichnungen als er die Diagnose „Hirntumor“ erhält. Er schreibt über Arztbesuche, Rückschläge und Symptome, Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit und konfrontiert den Leser mit der eigenen Endlichkeit und der Furcht vor dem Verschwinden.

Da Capo / Al Fine setzt eine Auswahl dieser Texte ins Zentrum und bringt sie in einem Arrangement zwischen Performance, Klanginstallation und Konzert zum Klingen.

Wiederkäuer

Sehen – Kauen – Verdauen – Spielen – Sehen – Kauen – Verdauen – …

WiederkäuerWann endet das Theatererlebnis? Mit dem Applaus, dem Teilen der eigenen Eindrücke beim anschliessenden Getränk im Foyer oder wenn man eine Woche später plötzlich wieder an eine ganz bestimmte Szene denken muss? Im Spielclubformat Wiederkäuer ist Theater endlos.

Die Teilnehmenden sind Zuschauer: Sie tauchen in verschiedene Inszenierungen ein und schauen genau hin: Wie wird erzählt, welche Mittel kommen zum Einsatz und was wird verhandelt? Sie sind aber auch Spieler und nutzen die Bühne um das Erlebte weiter zu denken, es mit eigenen Gedanken und Ideen anzureichern und schaffen so etwas Neues. Am Ende steht der Anfang: Ein Theatererlebnis.

Spielleitung/Projektleitung: Delia C. Keller und Philipp Boos

September 2015 – Mai 2016

Eine Koproduktion von Szenart und dem Theater Tuchlaube Aarau.
Mit freundlicher Unterstützung von Swisslos Fonds Kanton Aargau Wiederkäuer weiterlesen